Gefangen im CAP Theorem – Warum Datenbanken nicht gut skalieren

Gefangen im CAP Theorem – Warum Datenbanken nicht gut skalieren

Frankfurter Datenbanktage 2013 - Konferenzsession von Thomas Klughardt


Skalierbarkeit ist ein immer größer werdendes Thema für jeden, der Datenbanken betreibt oder darauf zugreift. Und das ist jeder Administrator, jeder Entwickler, aber auch jeder Anwender. Die Datenmengen werden immer größer, die Daten selbst werden immer stärker m
iteinander verknüpft und entsprechend werden Abfragen komplexer und die Abarbeitung aufwändiger. Durch Konzepte wie das Sharding oder den Real Application Cluster versucht man eine bessere Skalierbarkeit zu erreichen, das löst aber nicht das grundsätzliche Problem: Relationale Datenbanken können nicht gleichzeitig gut skalieren, ständig verfügbar sein und die Daten konsistent halten. Das besagt das CAP Theorem von Eric Brewer (nicht der Eishockeyspieler). Trotzdem ist man der Situation nicht hilflos ausgeliefert. Bis das Ende der Fahnenstange erreicht ist, gibt es noch einige Stellschrauben an denen man drehen kann und einige Designtricks, die die Skalierbarkeit verbessern können. Zusätzlich gibt es noch NoSQL Datenbanken, das sind nicht-relationale Datenspeicher, die zum Einsatz kommen, wenn relationale Datenbanken nicht benötigt werden, oder nicht skalieren können.

Thomas Klughardt spricht in diesem Vortrag darüber, warum relationale Datenbanken tatsächlich nicht unbegrenzt skalieren können, aber auch, worauf zu achten ist, um möglichst gute Skalierbarkeit zu erreichen. Zusätzlich wird es um die Abgrenzung zwischen relationalen und nicht-relationalen Datenbanken gehen und darum, wann welche Art von Datenbank sinnvoll ist, oder eben nicht.
Sprecherprofil Thomas Klughardt

Als Senior Systems Consultant bei Dell / Quest Software beschäftigt sich Thomas Klughardt mit den Themen rund um Datenbanken, aber auch mit dem Performance Management der gesamten Anwendung. Er ist regelmäßig Referent auf Konferenzen wie der Deutschen Oracle Anwendergruppe (DOAG) oder der Toad User Konferenz (TUK).

Vor seiner Tätigkeit bei Quest Software war Thomas Klughardt Student der Fachrichtung Allgemeine Informatik an der Fachhochschule Köln und war während dessen an der Entwicklung mehrerer Anwendungen beteiligt.

Schwerpunkte:

Datenbanken
Performance Management
Java Anwendungen
Hochverfügbarkeit und Replikation
Business Intelligence und Big Data

http://ww.frankfurter-datenbanktage.de/index.php/sprecher.html?id=116

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